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Entrepreneurial Marketing 06: Dimensionen und Definition

Kritiker des traditionellen Marketing behaupten, dass das Verständnis des 4P-Ansatzes (product, price, place und promotion) zur sehr auf eine Richtung – nämlich horizontale Kommunikationsmechanismen – ausgerichtet ist. Der Kunde wird als Bauer in einem Schachspiel konkurrierender Unternehmen gesehen. Die Ausrichtung wird als zu sehr marktorientiert anstatt kundenorientiert kritisiert. Manche Skeptiker interpretieren die 4P als prescriptive, polemical, permanent und problematical und belegen sie so mit generell negativen Assoziationen.

Von den 4P zu den 4C

Die Forderung zu Akzeptieren, dass der Kunde die Marktentscheidungen beeinflusst und nicht der Marketer, spiegelt sich z.B. im 4C-Ansatz wieder. Gefordert wird dabei ein Wandel von product zu co-creation, von promotion zu community, von price zu customization und von place zu choice.

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Google-Konto-Nachlassregelung

Was passiert nach dem Tod mit meinen Account-Daten?

Es gibt verschiedene Wege, Freunden und Bekannten den Tod eines Nahestehenden mitzuteilen. Ob es mittlerweile auch akzeptiert ist, soziale Netzwerke dafür zu nutzen, darüber wird derzeit in verschiedenen Medien diskutiert.

Aber was passiert eigentlich nach dem Tod mit den persönlichen Daten eines Accounts, die man zu Lebzeiten hinterlegt hat? Das Netzwerk Facebook bietet dazu Angehörigen die Möglichkeit, die Löschung zu beantragen (Link zum Antrag) oder es in einen sogenannten Gedenkzustand zu versetzen (Link zum Antrag).

Google geht einen Schritt weiter und bietet dem Konto-Inhaber selbst die Möglichkeit, einen automatisierten Prozess festzulegen, der bei Inaktivität startet. Im neuen Kontoinaktivität-Manager kann man festlegen, was mit dem Konto geschieht, wenn man es nicht mehr verwendet. Dabei kann man die Daten mit Kontakten teilen, denen man vertraut oder das Konto vollständig löschen lassen. Diese Einstellung bezieht sich aber nur auf den Google-Account und alle verknüpften Daten und dient keinerlei anderen Zwecken.

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Entrepreneurial Marketing Definition

Entrepreneurial Marketing 05: Begrifflichkeit & Definition

Nach den ersten 4 Teilen Einführung ist es nun endlich soweit: wir widmen uns dem Begriff Entrepreneurial Marketing. Allerdings ist der Begriff des Entrepreneurial Marketing in der derzeit verfügbaren Literatur immer noch nicht klar definiert und vollständig abgegrenzt. Bisweilen wird der Begriff, auch abhängig von der – angloamerikanischen bzw. deutschen – Herkunft der Literatur, in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen definiert. Ich möchte versuchen, einen groben Überblick über die mir bekannte wissenschaftliche Literatur zu geben und den Begriff abzugrenzen. Beachte aber bitte die Anmerkung am Ende des Beitrags.

The term «entrepreneuriaI marketing» has been used in various ways, and often somewhat loosely.
Michael H. Morris, Ph.D.
Professor und Head, School of Entrepreneurship an der Oklahoma State University

Bevor man sich allerdings an einen Definitionsversuch heranwagt, stellt sich zunächst die Frage, wie sich eine klar strukturierte und formalisierte Forschungsdisziplin wie das traditionelle, klassische Marketing mit dem eher unkonventionell, unstrukturierten Eigenschaften des Entrepreneurship vergleichen bzw. verbinden lässt.

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Werbevermeidung-Wahrnehmung

Entrepreneurial Marketing: 04. Selektive Wahrnehmung beim Konsumenten

Einher mit dem Trend der steigenden Werbeaufwendungen verläuft der Rückgang der Werbeeffizienz. Mit bisherigen Massenkommunikationsmitteln können die einzelnen Zielgruppen nur noch schlecht erreicht werden. Diese Beobachtungen werden durch verschiedene Studien gestützt. Bereits 1987 wurde eine allgemeine gesellschaftliche Informationsüberlastung von 98 Prozent errechnet. Kroeber-Riel und Esch fanden heraus, dass ein durchschnittlicher Rezipient zirka 40 Sekunden damit beschäftigt ist, alle in einer Werbung enthaltenen Werbeinformationen aufzunehmen. Tatsächlich wendet sich der Durchschnittskonsument allerdings nur etwa 2 Sekunden der Werbung zu. Das bedeutet, dass nur 2 Prozent aller Informationen den Empfänger auch erreichen und die restlichen 98 Prozent der dargebotenen Information ungenutzt bleiben. Wer es genau nachlesen will, dem empfehle ich Strategie und Technik der Werbung (Amazon-Link).

Diese Überforderung der Aufnahmefähigkeit führt dazu, dass der Konsument nur noch einen Bruchteil, der in seinem Alltag begegneten Marken bewusst wahrnimmt. Eine Studie von BBDO an 86 ausgewählten deutschen Werbekampagnen zeigt, dass zwar die Werbeausgaben für die Kampagnen verdoppelt haben, der Recall – also die gestützte Werbeerinnerung – beim Verbraucher sich allerdings nicht veränderte.

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Netzfundstück auf stockwerk5.com

Link-Tipp: Am I Responsive?

Wer seine Webseite nicht nur auf Desktop Computern, sondern auch auf Smartphone, Tablet und Laptop optimal präsentieren will, wird in den meisten Fällen auf Responsives Webdesign zurückgreifen. Ein wirklich geniales Screenshot-Tool liefert uns dabei Justin Avery mit “Am I Responsive?”. Es zeigt jede beliebige URL gleichzeitig in der Webseiten-Ansicht für Desktop (1600×992 px), Laptop (1280×802 px), Tablet (768×1024 px) und Smartphone (320×480 px). Dabei lädt es mehr als nur einen Screenshot in die virtuellen Geräte: per Drag’n’Drop kann  die Anordnung der Geräte geändert werden, die Inhalte lassen sich scrollen, Navigation und Links funktionieren.

Responsive Webdesign Screenshot Tool

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